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Labor

Das Labor des Instituts dient zur Entwicklung und Prüfung von Geräten und Applikationen aus dem Bereich der Energietechnik. Als Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis tragen Studentinnen und Studenten laufend mit Studien- und Diplomarbeiten zu den Entwicklungen bei, die bereits in zahlreicher Form im Rahmen von Industrie- und Forschungsprojekte entstanden sind. Beispiele für aktuell im Labor laufende Forschungsarbeiten sind:

  • Teststand für zeitsynchronisierte Zeigermessgeräte (PMUs)
  • Schaltanlagenmodell mit IEC61850 Stationsbus
  • Prüfaufbau für elektronische Zähler (Smart Metering)
  • Ladestation für Elektrofahrzeuge
  • Test- und Entwicklungsstand für leistungselektronische Komponenten aus der Elektromobilität
  • Netzsimulator zum Test von PV-Wechselrichtern

Die Ausstattung erlaubt es, Geräte und auch komplexe Systeme zu realisieren und zu testen. Elektronikbaugruppen können an den Arbeitsplätzen geschaffen und mithilfe modernster Messgeräte geprüft werden. Eine mechanische Werkstatt mit einer CNC-Fräseinrichtung kann für das Schneiden, Schleifen, Feilen und Bohren von Blechen u.ä. verwendet werden. Ein automatisiertes Niederspannungsdrehstromnetzmodell bildet in realitätsnaher Weise ein komplettes Energieversorgungssystem auf der Niederspannungsebene ab. Es setzt sich zusammen aus Kraftwerken (Sychron- und Asynchronmaschinen mit 1kVA bis 2kVA), Wechselrichtern, Leitungen und Lasten. Es wird über eine moderne PC-gestützte Prozessvisualisierung gesteuert. Mithilfe dieser Einrichtung können Systemapplikationen aber auch Mess- und Schutzgeräte bis hin zu Eigenerzeugungsanlagen in einem realitätsnahen Umfeld untersucht werden. Daneben erlauben verschiedene Leistungsverstärker und elektronische Lasten das Messen von z.B. Netzrückwirkungen an Verbrauchern und Erzeugern aber auch die Prüfung von Schutz- und Messsystemen. Dank programmierbarer Gleichspannungsnetzteile bis 3,6 kW und einer entsprechenden elektronischen Last bis 2kW sind die Einsatzbereiche nicht ausschließlich auf Wechsel- und Drehstromsysteme beschränkt.

Zur weiteren Ausstattung zählen die folgenden Geräte:

  • Modernste Leistungsmessgeräte und Oszilloskope
  • Präzisionsleistungsmessgerät
  • Wärmebildkamera
  • zahlreiche hochwertige Multimeter
  • dreiphasiger Signalgenerator für Schutzprüfungen
  • Messeinrichtung für Netzrückwirkungen an Verbrauchern und Erzeugern
  • Entwicklungsumfeld für Leistungselektronik
  • Einrichtung zur Messung der globalen Solarstrahlung an der TU Dortmund
  • Pyranometer  zur Ertragsmessung von Photovoltaikmodulen

Smart Grid Technology Lab

SGTL_Logo

18.07.2017 – Das Smart Grid Technology Lab ermöglicht es Smart Grid Komponenten in einer dem heutigen und dem zukünftigen Netzbetrieb entsprechenden Umgebung entwickeln und testen zu können. Besondere Aspekte dieser Laborinfrastruktur sind die Nachbildung eines netzebenenübergreifenden Stromsystems, als auch die Berücksichtigung des Zusammenspiels von Lasten wie bspw. Elektrofahrzeugen, Einspeisern und Speichern mit den Netzbetriebsmitteln, der Mess- und Kommunikationstechnik sowie der Schutz- und Leittechnik. Diese Aspekte sind unter anderem erforderlich zur Untersuchung der zukünftigen Bereitstellung von Systemdienstleistungen aus dem Verteilnetz. Zukünftig soll diese Laborinfrastruktur für eigene Entwicklungen, für Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit anderen wissenschaftlichen Institutionen sowie der Industrie genutzt werden.

 

Netzmodell

Netzmodell_Bild

06.09.2011 – Ein automatisiertes Niederspannungsdrehstromnetzmodell bildet in realitätsnaher Weise ein komplettes Energieversorgungssystem auf der Niederspannungsebene ab. Es setzt sich zusammen aus Kraftwerken (Sychron- und Asynchronmaschinen mit 1kVA bis 2kVA), Wechselrichtern, Leitungen und Lasten. Es wird über eine moderne PC-gestützte Prozessvisualisierung gesteuert. Mithilfe dieser Einrichtung können Systemapplikationen aber auch Mess- und Schutzgeräte bis hin zu Eigenerzeugungsanlagen in einem realitätsnahen Umfeld untersucht werden.