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Dipl.-Ing. Dieter König
Wissenschaftlicher Angestellter
Tel.: 0231 755-2580

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Elektrizitätswirtschaft

Die Abteilung „Elektrizitätswirtschaft" behandelt aktuelle und zukünftige Fragestellungen im Themenfeld der Energiewirtschaft. Sie schafft Transparenz zwischen dem technisch Möglichen und wirtschaftlich Umsetzbaren im nationalen und europäischen Kontext. Ihr Aufgabenfeld gliedert sich drei Forschungsbereiche (s. unten). Es werden sowohl technisch-wirtschaftliche Herausforderungen für die europäischen Energiemärkte (Spot- und Regelenergiemärkte) identifiziert als auch Geschäftsmodelle erarbeitet, die mit der technologischen Veränderung des Energiesystems verbunden sind. Zentrale Treiber sind hierbei der zunehmende Ausbau sowie die resultierende Marktintegration erneuerbarer Energien. Betrachtet werden insbesondere das Einspeise- und Lastmanagement sowie das Bilanzkreismanagement der Lieferanten. Im Forschungsfeld Asset Management werden Investitions- und Instandhaltungsstrategien unter regulatorischen Rahmenbedingungen und unsicheren Planungsfaktoren erarbeitet.

 

Forschungsbereiche

  • Energiemärkte
    • Preisbildung
    • Energiehandel (u. a. Regelenergiemärkte, Market-Coupling)
    • Geschäftsmodelle
  • Energiemanagement
    • Einspeise- und Lastmanagement
    • Bilanzkreismanagement
  • Asset Management
    • Investitions- und Instandhaltungsstrategien

 


 

Referenzprojekte

  • Risikooptimierte Instandhaltungs- und Ausbauplanung von elektrischen Energieversorgungssystemen unter Berücksichtigung von Planungsunsicherheiten
  • Grid-for-Vehicles
  • Zukünftigews Marktdesign für die Vorhaltung und Erbringung von Regelleistung
  • E-DeMa – Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy Marktplatz der Zukunft

 

DVGW-Innotvationsoffensive: Systemverbund der Energienetze

DVGW

30.09.2011 – Die steigende Anzahl installierter Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (µKWK-Anlagen) in elektrischen Verteilnetzen eröffnet neue Geschäftsfelder und -aktivitäten an den Energiemärkten. Im Projekt „Systemverbund der Energienetze“ wird das Potenzial des Einsatzes von µKWK-Anlagen zur Realisierung einer Wertschöpfung am Energiemarkt und zur Erbringung von Systemdienstleistungen analysiert. Zudem werden die Auswirkungen einer verstärkten Integration von µKWK-Anlagen auf das elektrische Verteilnetz und die Anforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnik untersucht und bewertet

 

E-DeMa – Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy Marktplatz der Zukunft

EDEMA 2

29.09.2011 – Die Ziele des E-DeMa Projektes sind die Steigerung der Energieeffizienz und des Energienutzens für alle Marktteilnehmer (Stromerzeuger, Stadtwerke, Gerätehersteller und Kunden) und die Einbindung sowie Teilnahme des Endkunden am Energiemarkt. Innerhalb von vier Jahren soll ein integriertes Daten- und Energienetz mit neuen Ideen im Hinblick auf Strukturen und Funktionalitäten entstehen. Sogenannte „Smart Gateways" beispielsweise, verknüpfen private Haushalte mit den Stromanbietern und ermöglichen dadurch den ständigen, bidirektionalen Abgleich von Stromangebot und Nachfrage. Der Verbraucher wird so zum aktiven Marktteilnehmer.

 

Grid-for-Vehicles

G4V_logo

28.09.2011 – Das Ziel des Grid-for-Vehicles Projektes ist die Konzeption einer analytischen Methode für die Planung von notwendigen technologischen Entwicklungen im elektrischen Versorgungsnetz sowie die Definition zugehöriger IKT und politischen Anforderungen zur Förderung einer massenhaften Einführung von Elektrofahrzeugen bis 2020. Insbesondere wird das Ziel verfolgt, die Auswirkungen durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen unter bestimmten physikalischen Parametern als auch die Herausforderungen und Möglichkeiten für die Versorgungsnetze Europas zu erarbeiten.

 

Zukünftiges Marktdesign für die Vorhaltung und Erbringung von Regelleistung

FORMAET-Logo

28.09.2011 – Zusammen mit der Foundation for Research on Market Design and Energy Trading (FORMAET) forscht das ie³ an dem Regelenergiemarkt der Zukunft. Der steigende Anteil der fluktuierenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien erfordert eine technische und marktwirtschaftliche Anpassung des Regelenergiemarktes, um weiterhin Systemsicherheit in Europa gewährleisten zu können. Im Rahmen des Projektes wird ein geeignetes Marktdesign für die Vorhaltung und die Erbringung von Regelleistung entwickelt. Fragen nach dem Kapazitätsbedarf innerhalb der CWE-Region, dem Preisbildungsverfahren und der Produktgestaltung sind Gegenstand der Untersuchung. Das Projekt ist auf 16 Monate ausgelegt.

 

Risikooptimierte Instandhaltungs- und Ausbauplanung von elektrischen Energieversorgungssystemen unter Berücksichtigung von Planungsunsicherheiten

DFG_logo

27.09.2011 – Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Optimierungsverfahrens zur Planung von Erhaltungs- und Erweiterungsmaßnahmen in elektrischen Verteilungsnetzen. Dabei sollen erstmalig die sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft so berücksichtigt werden, dass die Ergebnisse für die kurz- und langfristige Planung robust gegenüber Planungsunsicherheiten sind. Zu diesem Zweck sind grundsätzliche Methoden zu entwickeln, die eine Modellierung der technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Einflussgrößen geeignet miteinander verknüpfen. Insbesondere soll durch diesen Ansatz auch die Analyse von Auswirkungen unterschiedlicher Regulierungsszenarien ermöglicht werden.