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Prof. Dr.-Ing. Johanna Myrzik
Stellv. Institutsleitung
Tel.: 0231 755-2359

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Energieeffizienz und regenerative Energiequellen

Eine der größten Herausforderungen zukünftiger Energieversorgung liegt in der stets steigenden Nachfrage nach elektrischer und nichtelektrischer Energie. Dabei kommt der effizienten Nutzung von Energie eine immer größer werdende Rolle zu. Eine umfassende und wirkungsvolle Energieeffizienz ist nicht allein mit individuellen oder auf Komponenten gerichtete Lösungen zu erreichen, sondern macht ebenso eine gesamtsystemtechnische Betrachtung notwendig. Dabei spielen neben effizienten Anwendungen und Komponenten, das Entwickeln optimaler Managementsysteme und Infrastrukturen wie auch das Zusammenspiel zwischen Komponenten und dem jeweiligen System eine wichtige Rolle. Die gefundenen Lösungen umfassen die regionalen, kommunalen und lokalen Bereiche der Energieversorgung so wie die der industriellen gleichermaßen.

 

Abteilungsbeschreibung_EEF

 

Forschungsbereiche

  • CO2 arme und effiziente Infrastrukturen
  • Power Quality
  • Multifunktionale und hocheffiziente Leistungselektronik
  • Effiziente Energieanwendung

 

Referenzprojekte

  • Oberschwingungsbelastung in zukünftigen elektrischen Infrastrukturen
  • Gleichstromversorgungsstrukturen für Serversysteme
  • Energiebedarfsatlas 2030 für Dortmund
  • Effectiveness of the building energy management system of Daikin Test nZEB and the integration into an intelligent grid
  • TIE-IN Technologie- und Prüfplattform für ein Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze

 

Oberschwingungen in zukünftigen elektrischen Infrastrukturen

RWE

30.09.2011 – Netzrückwirkungen in Form von Oberschwingungen werden vor allem von Verbrauchern und Erzeugern mit leistungselektronischen Komponenten verursacht und stellen zunehmend ein Problem in elektrischen Energieversorgungsnetzen dar. Das Ziel der Studie ist es, den Einfluss und die Folgen einer massenhaften Implementierung dieser Komponenten abzuschätzen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Wichtige Faktoren sind dabei die Strom- und Spannungsqualität, das Dämpfungs- und Resonanzverhalten des Netzes, sowie Instabilitäten und die Energieeffizienz.

 

Gleichstromversorgungsstrukturen für Serversysteme

KDVZ

30.09.2011 – Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung und Bewertung verschiedener Gleichstromversorgungsstrukturen für Serversysteme in Rechenzentren und ihr Potential zur Optimierung des Energieverbrauchs, der Umweltverträglichkeit und der Versorgungssicherheit. Zum Erreichen des Ziels wurde zunächst der Energieverbrauch analysiert und die Energieflüsse im gesamten Rechenzentrum visualisiert. Im Anschluss wurde ein DC-Server-Testschrank aufgebaut und vermessen. Zu der Integration der DC-Versorgung wurden verschiedene Konzepte entwickelt und hinsichtlich der technischen Realisierbarkeit bewertet.

 

Energiebedarfsatlas 2030 für das Versorgungsgebiet Dortmund

DEW21

30.09.2011 – Das Ziel dieses Projekts ist die Ermittlung der Energiebedarfsentwicklung leitungsgebundener Energieträger bis zum Jahr 2030 für das Versorgungsgebiet Dortmund. Der steigende Marktanteil von z.B. Elektrowärmepumpen, Mikro-KWK-Anlagen und Photovoltaikanlagen, der auf Grund veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen (EEG, EEWärmeG, EnEV) zu erwarten ist, stellt den Netzbetreiber vor die Aufgabe, den Einfluss dieser Anlagen auf die Verteilungsnetze Strom und Gas abzuschätzen. Mit Hilfe der in diesem Projekt erlangten Erkenntnisse können zukünftige Belastungen der Netzinfrastrukturen prognostiziert und eventuelle Veränderungen frühzeitig vorgenommen werden.

 

DAIKIN Netto-Null-Energiehaus in Herten

DAIKIN

30.09.2011 – Das Ziel des Projektes ist die Beurteilung der Effektivität des Energiemanagementsystems eines Netto-Null-Energiehauses und die Integration in ein intelligentes Stromnetz. Zu der Betrachtung des Energiemanagementsystems gehören die Überwachung und Pflege des Messsystems und der Visualisierungsplattform sowie die Analyse und Beurteilung der Photovoltaikanlage und verschiedener Power Quality Aspekte mit Bezug auf die installierten Betriebsmittel. Die Aspekte zur Integration in das Stromnetz sind die Bewertung des Potentials des Demand Side Managements (DSM) mit Blick auf den Elektrizitätsmarkt, die Bewertung des DSM hinsichtlich des Netzes und der Netzdienstleistungen sowie technische Aspekte der Integration von dezentralen DSM Konzepten in Smart-Meetering- und Marktinfrastrukturen.