Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation


Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Nebeninhalt

Kontakt

Dipl.-Ing. Ulf Häger
Wissenschaftlicher Angestellter

Hauptinhalt

Transport- und Verteilnetze (Smart Grids)

Elektrische Energietransport- und Verteilnetze befinden sich aufgrund veränderter politischer Rahmenbedingungen und Energiemarktaktivitäten in einem Wandel. Steigende durchschnittliche Abstände zwischen Erzeugung und Last, sowie zunehmende dezentrale und fluktuierende Einspeisung aus regenerativen Erzeugern führt zu einer immer stärker und volatiler werdenden Belastung der Energieversorgungsnetze. In der Abteilung „Transport- und Verteilnetze (Smart Grids)“ werden Lösungen entwickelt, um auf diese sich ändernden Rahmenbedingungen zu reagieren und weiterhin einen sicheren Betrieb elektrischer Energieversorgungsnetze gewährleisten zu können. Durch den Einsatz innovativer Betriebsmittel und Verfahren in unseren Lösungen werden die Energieversorgungsnetze entsprechend dem Smart Grid Gedanken intelligenter und effizienter betrieben.

 

Forschungsbereiche

  • Europäische Transportnetzstrukturen (Overlay-, Supergrids)
  • Netzintegration innovativer Betriebsmittel
  • Netzplanung und -betrieb bei volatilen Energiequellen
  • Neue Strukturen und Betriebskonzepte für Verteilnetze

 


 

Referenzprojekte

  • Dezentrale Koordinierung von Leistungsflussreglern zur Erhöhung der Übertragungskapazität und –sicherheit
  • Systemschutz für Übertragungskorridore
  • ICOEUR
  • Agentenbasierte Simulation für die Planung elektrischer Verteilnetze unter Berücksichtigung flexibler Lasten, dezentraler Erzeuger und Speicher bei Regulierungs- und Anreizstrukturen
  • DENA Verteilnetzstudie

 

Beschreibung von „Referenzprojekten“

 

Grid4EU

Grid4EU

10.10.2011 – Grid4EU project is an innovative SmartGrid project proposed by a group of Distribution System Operators (from Czech Republic, France, Germany, Italy, Spain and Sweden). Grid4EU aims at testing in real size some innovative system concepts and technologies in order to highlight the smart grids. It focuses on how distribution system operators can dynamically manage electricity supply and demand, which is crucial for integration of large amounts of renewable energy, and empowers consumers to become active participants in their energy choices. A part of the project has to demonstrate that European MV networks can use the concept of autonomous, self-organizing nodes to serve the need of both the DSOs and the served clients.

 

dena Verteilnetzstudie – Ausbau- und Innovationsbedarf der Stromverteilnetze bis 2030

10.10.2011 – Die TU Dortmund untersucht im Rahmen der dena Verteilnetzstudie den erforderlichen Anpassungsbedarf der Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze zur nachhaltigen Systemintegration regenerativer Erzeuger in Deutschland. Es ist das Ziel konkrete Handlungsempfehlungen für energiewirtschaftliche Entscheidungsträger vorzulegen. Dabei werden neben innovativen Betriebsmitteln und Betriebskonzepten auch erzeuger- und verbraucherseitige Flexibilisierungsmaßnahmen berücksichtigt.

 

Netze für die Stromversorgung der Zukunft

Zukunftsnetze

10.10.2011 – Die Einspeisung aus dezentralen Energieumwandlungsanlagen macht Veränderungen im Bereich der Verteilnetze erforderlich. Als Alternative zum konventionellen Netzausbau wurden in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekt "Zukunftsnetze" zusammen mit den Projektpartnern RWE Deutschland, ABB und Consentec innovative Lösungen zur Systemintegration von regenerativen Erzeugern untersucht. Diese Lösungsansätze berücksichtigen u.a. lokal einsetzbare Spannungsregler, die Blindleistungsregelung von dezentralen Erzeugern und Ansätze zur Weitbereichsregelung.

 

Planungs- und Betriebsgrundsätze bei virtuellen Kraftwerksstrukturen

VK-Netz

10.10.2011 – Dezentrale Energieumwandlungsanlagen (DEA) können durch den Zusammenschluss in Virtuellen Kraftwerken (VK) zu größeren Einheiten gebündelt und koordiniert betrieben werden. Bei dem assetbezogenen VK werden DEA nach dem Prinzip des Peak-Shaving so geregelt, dass Lastspitzen, die eine hohe thermische Beanspruchung der Betriebsmittel darstellen, durch die lastnahe Einspeisung elektrischer Leistung in ihrer Amplitude minimiert werden. Dadurch kann der Netzausbau optimiert werden, indem Betriebsmittel geringer dimensioniert, reduziert oder Netzausbaumaßnahmen vermieden bzw. verzögert werden.

 

DFG-Forschergruppe: Schutz- und Leitsysteme zur zurverlässigen und sicheren elektrischen Energieübertragung

DFG-Mit_Text_B_300

28.09.2011 – In Folge der Liberalisierung der Strommärkte und der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien kommt es zu einer steigenden Auslastung der Übertragungsnetze. Um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Betriebs elektrischer Energieübertragungssysteme weiterhin aufrecht zu erhalten, sind neue schutz- und leittechnische Konzepte zur Systemführung erforderlich. Die Forschergruppe erforscht hierzu neue innovative schutz- und leittechnische Applikationen einer hochdynamischen echtzeitfähigen Betriebsführung, durch die insbesondere großräumige Systemzusammenbrüche vermieden werden.

 

EU-Projekt: Realisegrid

realisegrid_logo_B200

28.09.2011 – Die Integration einer wachsenden Anzahl regenerativer Erzeuger in die elektrische Energieversorgung stellt derzeit eine der größten Herausforderungen dar, denen sich die europäischen Übertragungsnetzbetreiber bei der ökologischen Modernisierung des Kraftwerksparks gegenübergestellt sehen. Hiervon betroffen ist im besonderen das europäische Verbundnetz, dem zukünftig in gesteigertem Maße die Aufgabe zukommt, elektrische Energie aus entfernt gelegenen, regenerativen Quellen zu den Lastzentren Europas zu transportieren.

 

EU-Projekt: ICOEUR

ICOEUR_Scada_B400

06.09.2011 – Beim Betrieb großer Verbundnetze ist eine ständige Überwachung des aktuellen Betriebszustandes notwendig, um eventuelle Störungsursachen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. In diesem Zusammenhang ist einer der Forschungsschwerpunkte des ICOEUR Projekts die Weiterentwicklung einer dynamischen Weitbereichsmessung, basierend auf zeitsynchronisierten Zeigermessungen. Hierbei erfolgt die Messung von Strom und Spannung an entfernten Orten zeitgleich durch ein GPS-Satellitensignal.

 

Integration von HGÜ, FACTS

06.09.2011 – Das europäische Energieversorgungsnetz steht vor einem Wandel. Angetrieben durch die Notwendigkeit, die fossilen Brennstoffreserven verantwortungsbewusst einzusetzen und die Emission des Klimagases Kohlendioxid (CO2) zu minimieren, finden immer mehr Erzeugungsanlagen, die regenerative Energiequellen nutzen, Einzug in die Energieversorgung: Bis zum Jahre 2020 sollen 30% der Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden [1]. Maßgeblichen Anteil wird die Stromgewinnung aus Windkraft haben, deren Standorte sich dargebotsbedingt vorwiegend auf See, im sogenannten Offshore-Bereich, wiederfinden werden. Derzeit sind Offshore-Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von 25 GW geplant. Des weiteren steigt durch die voranschreitende Entflechtung des Strommarktes und durch gezielte Anreizregulierung das Stromhandelsvolumen weiterhin an. Die lokale Stromeinspeisung richtet sich nicht mehr ausschließlich nach dem lokalen Strombedarf sondern zunehmend nach finanziellen Gesichtspunkten. Dies führt zunehmend zu einer örtlichen Verschiebung der Erzeugungs- und Verbrauchszentren.

 

probabilistische Lastflussrechnung

progLF_WDV

06.09.2011 – Die Planung und der Betrieb elektrischer Netze unterlieg einer Vielzahl unterschiedlicher Rahmenbedingungen. Zum einen muss ein sicherer Betrieb der Netze auch bei Ausfall eines (n-1) bzw. mehrerer Betriebsmittel (n-2) gewährleistet sein. Zum anderen unterliegt der Netzbetreiber ökonomischen, ökologischen und politischen Rahmenbedingungen. Die Integration regenerativer, gering steuerbarer Einspeiser und der zunehmende Handel mit elektrischer Energie stellt zudem neue Aufgaben an zukünftige Netze. Die Netzplanung muss die schwierige Aufgabe erfüllen diesen Kriterien gerecht zu werden.