Dr. rer. pol. Fritz Rettberg (Kompetenzzentrum Elektromobilität)
Tel.: 0231 755-3022
NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger ist am Montag (26. September) im „NRW Kompetenzzentrum Elektromobilität – Infrastruktur und Netze“ am Standort Dortmund zu Gast gewesen. Das Kompetenzzentrum bündelt die Expertise nordrhein-westfälischer Akteure im Bereich Elektromobilität und wird durch die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dortmund koordiniert. Sechs Lehrstühle der Fakultät etablieren hier ‒u.a. gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit und der EMC Test NRW GmbH ‒ eine zentrale Anlaufstelle für alle systemtechnischen Fragestellungen rund um das Thema Elektromobilität.
NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger gemeinsam mit Prof. Christian Wietfeld, Prorektor Forschung Prof. Andrzej Górak (4.v.r.). Gerhard Pohlmann, Geschäftsführer der EMC Test NRW GmbH (6.v.r.) und Prof. Christian Rehtanz.
Das Themengebiet elektromagnetische Verträglichkeit wird durch einen der Konsortialpartner, die EMC Test NRW GmbH, abgedeckt. Das Unternehmen betreibt mit seinem 30-köpfigen Team seit 1995 erfolgreich das Kompetenzzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit im Technologiepark Dortmund. Aufbauend auf der bestehenden Infrastruktur werden hier Elektrofahrzeuge und deren Komponenten weiterentwickelt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit weiteren Konsortialpartnern wie der AKUVIB Engineering und Testing GmbH, der LTi DRiVES GmbH, der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, der TÜViT Informationstechnik GmbH und der TechnologieZentrumDortmund GmbH. Mit Unterstützung der TechnologieZentrumDortmund GmbH erfolgen in Kürze neue Investitionen in die Prüf- und Testeinrichtung für elektromagnetische Verträglichkeit.
Bis 2013 fließen die Fördermittel in das Dortmunder Kompetenzzentrum. Den größten Anteil, rund 4,6 Millionen Euro, erhält die TU Dortmund, die das Projekt federführend koordiniert. Sechs Lehrstühle der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sind an dem Projekt beteiligt: Energiesysteme und Energiewirtschaft, Elektrische Antriebe und Mechatronik, Kommunikationsnetze, Regelungssystemtechnik sowie Bordsysteme und Energieeffizienz.